Unterkunft für Studenten

UNTERKUNFT

Studenten leben in der Regel in einer der folgende Unterkünfte:

  • Studentenwohnheim

  • Studenten WG oder allgemeine WG

  • Homestay

  • Hostel

Für weitere Informationen lade dir unsere FAQs zum Mieten in Australien herunter:

Hostel:

Jugendherbergen sind in der Regel für Backpacker gedacht, welche nur für kurze Zeit an einem Ort bleiben und dann weiterreisen.

Für Studenten ist diese Option maximal zu Beginn, kurz nach Anreise zu empfehlen, bis eine andere Unterkunft gefunden ist. 

Im Hostel teilst du dir in der Regel mit 3-7 anderen Backpackern einen Schlafraum. Es gibt zwar auch Einzel- oder Doppelzimmer, aber diese sind dementsprechend teurer.

Im Hostel teilst du dir in der Regel mit 3-7 anderen Backpackern einen Schlafraum. Es gibt zwar auch Einzel- oder Doppelzimmer, aber diese sind dementsprechend teurer.

Im Hostel kannst du die Gemeinschaftsküche nutzen, teilst dir Toiletten und Waschräume mit anderen Backpackern und triffst in jedem Fall Gleichgesinnte, wo du Erfahrungen austauschen kannst. In der Regel hast du ein Schließfach, wo du deine persönlichen Sachen unterbringen kannst.

Vorteil der meisten Hostels ist, dass sie direkt im City Centre oder recht nahe an diesem gelegen sind, wo du alles recht schnell erreichen kannst.

Unsere Backpacker haben davon berichtet, dass sie spezielle "Abkommen" mit Hostels getroffen haben, dass sie in ihrem eigenen Auto "vor dem Hostel" schlafen, aber im Hostel die Küche, Toiletten/Duschen, und Waschanlagen für einen geringeren Betrag nutzen dürfen. Dies mag eine Alternative für die Backpacker sein, welche ein umgebautes Auto mit Schlafmöglichkeit haben, wobei dies bei heißen Temperaturen eher nicht zu empfehlen ist.

Homestay:

Bei einem Homestay bekommst du ein eigenes Zimmer im Haus einer australischen Familie und in der Regel Halbpension, welche im Preis inklusive ist.

Man kann diese Option jedoch auch ohne Verpflegung, oder nur mit Frühstück etwas preisgünstiger buchen, oder aber auch als Vollpension mit 3 Mahlzeiten am Tag.

Teilweise wird ein Homestay auch als "Twin Share" angeboten, wo man sich das Zimmer mit jemanden teil, wobei die Kosten dafür nur gering reduziert werden.

 

Ein Homestay ist die beste Option für Studenten, welche bis zu einem halben Jahr einen Kurs belegen und nicht untervermieten wollen. Zudem kann man Kontakt zu Einheimischen aufbauen und seine Englischkenntnisse verbessern.

Vorteil dieser Variante ist, dass das Zimmer möbliert ist und man wie „zu Hause bei den Eltern“ wohnen kann.

 

Ein Homestay ist ebenso eine gute Möglichkeit, um eine Unterkunft für die ersten 4 Wochen zu buchen, und diese Zeit vor Ort zu nutzen, um sich dann etwas anderes, längerfristiges vor Ort zu suchen.

Studentenwohnheim / Studenten Apartments:

Nur wenige Institute, die meisten davon sind Universitäten, bieten Studentenwohnheime über die Schule an. Diese sind in der Regel möbliert, wobei man seine eigene Bettwäsche, und ähnliches selbst mitbringen muss.

Zudem gibt es unabhängige Anbieter für Studenten Apartments, wo jedes Apartment 2 bis 4 Schlafzimmer hat und man sich den Wohnbereich und die Küche teilt, ähnlich wie in einer Wohngemeinschaft.

Wer es in Kauf nimmt, sich das Zimmer zu teilen, „Twin Share“ bedeutet 2 Betten im Zimmer, bekommt ein Zimmer auch preisgünstiger.

Vorteil des Studentenwohnheims bzw. Studenten Apartments ist es, dass diese meist recht nahe an der Universität oder dem Institut gelegen sind, was gleichzeitig oft in der Nähe vom Stadtzentrum sein kann.

Wohngemeinschaft:

Wer zur Untermiete wohnen und Geld sparen will, sollte sich vor Ort eine WG suchen.

Insbesondere bei einem längerfristigen Aufenthalt, ab 6 Monate, ist dies zu empfehlen. Die Kosten variieren je nach Stadt, Lage der Unterkunft, Größe des Zimmers, und ob noch weiteres enthalten ist.

Die meisten diese Unterkünfte sind wahrscheinlich nicht möbliert, wobei man wissen wollte, dass ein Zimmer zu 90% der Fälle einen Einbauschrank, Lampe und Vorhänge hat, so dass man sich nur noch ein Bett, Matratze, Schreibtisch und Stuhl kaufen muss, was man in Second hand Shops oder bei Ikea oder ähnliches erwerben kann.

Die meisten Unterkünfte liegen nicht im Stadtzentrum. Je weiter man vom Stadtzentrum entfernt ist, um so billiger wird es oftmals. Auf der anderen Seite muss man jedoch auch mit längeren Anfahrtswegen und Zusatzkosten im Hinblick auf öffentliche Verkehrsmittel rechnen.

Wer in einer WG wohnt, muss sich selbst verpflegen. Oftmals gibt es auch einen "Hausplan", wer für welche Hausarbeiten wann zuständig ist.

Jedoch sollte man eine WG niemals online buchen, sondern sich vor Ort anschauen, bevor man zusagt!

Die Bilder, welche online gestellt sind, könnten veraltet sein, manchmal wird ein „kleines Zimmer“ angeboten - was auch mal eben 8 qm bedeuten kann, oder ein „Zimmer im Erdgeschoß“ - was ggf. nur ein winziges oder gar kein Fenster hat.

Zudem sollte man keine oder nur eine geringe Anzahlung an Privatpersonen tätigen, da es Betrüger aus dem Ausland gibt, und das Geld somit schnell weg sein kann.

Wenn das Angebot zu gut zu sein scheint oder man einen „Glücksfall“ hat und jemand nur wenig Miete will, da man auf das Haus aufpassen soll, sollte man eher mit Betrug rechnen, als seinem Glück zu glauben!

Apartment / Reihenhaus / Haus:

Wer mit Familie oder Freunden kommt, möchte ggf. etwas Eigenes mieten. Die Kosten variieren je nach Stadt, Lage, Größe des Hauses, Anzahl der Zimmer und vieles mehr. Hier kommen jedoch zusätzliche Kosten hinzu, welche man nicht vergessen sollte wie Strom, und ggf. Internetzugang, ggf. Wasser, und kleinere Reparaturen.

Zudem geht man in der Regel durch einen Immobilienmakler und dieser möchte Referenzen sehen, d.h. einen Nachweis, dass man bisher ein guter Mieter war bzw. seine Miete pünktlich zahlen kann. Ein Nachweis finanzieller Mittel und Referenz wären in diesem Fall sehr hilfreich, um überhaupt mieten zu können.